Gespräche mit KI – «Wer hört mich wirklich?»
In dieser Folge von Ausgeglaubt sprechen Stephan und Manuel über Künstliche Intelligenz, LLMs und die Frage, warum Gespräche mit KI für viele Menschen plötzlich so selbstverständlich geworden sind. Was macht es mit unserem Denken, Arbeiten und Glauben, wenn wir beginnen, mit Maschinen zu sprechen, statt nur Informationen zu suchen?
Ausgehend von persönlichen Erlebnissen geht es um die Chancen und Risiken von KI im Alltag: als Werkzeug für Recherche, Textarbeit und Reflexion, aber auch als Technologie, die uns bestätigen, verführen und intellektuell bequemer machen kann. Stephan und Manu diskutieren, warum Sprachmodelle klassische Suchmaschinen zunehmend verdrängen, was dabei gewonnen wird und welche Kompetenzen dabei womöglich verloren gehen.
Besonders spannend wird es dort, wo das Gespräch philosophisch und spirituell wird: Ist KI nur ein nützliches Werkzeug, oder entsteht hier eine neue Form von Resonanzraum? Was hat ein Prompt mit einem Gebet gemeinsam? Kann ein Sprachmodell zu Selbstreflexion anregen, ohne selbst etwas zu glauben? Und was heisst eigentlich Inspiration in einer Zeit, in der auch Predigten, Gedanken und Sinnfragen mit KI bearbeitet werden können?
Eine Folge über Technik und Transzendenz, über Wissensdemokratisierung und Selbsttäuschung, über Echokammern, Offenheit und die alte Frage, wer am Ende wirklich antwortet.
Über künstliche Intelligenz haben Manuel und Stephan schon in früheren Folgen von Ausgeglaubt diskutiert – zum Beispiel:
- … über die Sehnsucht nach einer besseren Welt (und die Angst vor dem Untergang), welche KI in uns weckt.
- … über das, was uns die KI über das Menschsein verrät.
- … über die Verunsicherung, wenn ChatGPT uns in Sachen Theologie und Predigt zu überholen droht.
Eine ganze Fülle von Beiträgen zu den Möglichkeiten und Abgründen, den Verheissungen und Gefahren von KI findet sich unter dem entsprechenden Stichwort auf www.reflab.ch.
Auf der Website der EKS findet ihr ausserdem einen instruktiven Überblick zum Thema «KI und Kirchen».
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