Ausgeglaubt: Eure Reaktionen auf "Gott braucht keine Kirche"
Manu und Stephan diskutieren eure Feedbacks und gehen in dieser ersten Zwischenepisode auf eure Fragen ein.
Sie haben es zwar lustig. Aber wirklich einig werden sie sich nicht...
Manu und Stephan diskutieren eure Feedbacks und gehen in dieser ersten Zwischenepisode auf eure Fragen ein.
Sie haben es zwar lustig. Aber wirklich einig werden sie sich nicht...
Stephan glaubt nicht, dass Gott eine Kirche braucht. O.K., aber was meint Kirche eigentlich? Eine Institution? Menschen, die sich im Glauben und im Vertrauen auf Gott versammeln? Oder beides?
Manu und Stephan streiten um den Kirchenbegriff und darum wer Gott ist, wie sie handelt und was er von uns will.
Auf eure Feedbacks freuen sich beide! Und sie gehen schon nächste Woche in einer Zwischenfolge auf eure Kommentare und Rückmeldungen ein!
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Stephan glaubt nicht, dass es den Teufel gibt und auch nicht, dass der Teufel ein sinnvolles Bild ist, um Abläufe, Handlungen oder Ereignisse zu verstehen. Manu hängt aber an diesem metaphysischen Rest. Es ist wie verhext: Beim Teufel werden sich die beiden nicht einig.
Manuel will nicht mehr an einen göttlichen Plan für die Menschheit und für sein Leben glauben. Stephan ist skeptisch: Soll der Gedanke an eine Vorsehung Gottes denn völlig aufgegeben werden? Das kommt natürlich ganz darauf an, was man unter Vorsehung versteht.
Man könnte sie ja auch so denken, dass Gott mit dem Menschen in ein ergebnisoffenes Abenteuer eintritt. Im Verlauf dieses Abenteuers verfolgt Gott seine guten Absichten, lässt sich vom Menschen aber auch überraschen und enttäuschen …
Stephan meint, dass sich Jesus als persönliches Vorbild nicht wirklich eignet. Darum findet er auch die unter Christen einst verbreiteten WWJD-Bändchen («What Would Jesus Do») schrecklich.
Manuel sieht das nicht so streng, ist aber auch der Überzeugung, dass sich das Leben eines galiläischen Wanderpredigers aus der Antike nicht wirklich zur wörtlichen Nachahmung eignet. Beide sprechen sich aber leidenschaftlich für die Nachfolge von Jesus aus. Gerade dann werden wir mitten in unserer Welt und Zeit überall grossartige Vorbilder finden …
Ob das Grab Jesu nach der Auferstehung leer war oder nicht, ist für Stephan theologisch nicht wichtig. Aber kann Jesus wirklich auferstanden sein, wenn sein Leib zugleich im Grab verrottete?
Manuel jedenfalls hält eine leibliche Auferstehung und ein leeres Grab für plausibler. Beide sind sich aber einig, dass es einen fundamentalen Unterschied zwischen einer Totenauferweckung und der Auferstehung gibt – und dass die Auferstehung die christliche Hoffnung begründet.
Gelingt es Stephan, Manuel mit dieser These in Schnappatmung zu versetzen? Nicht wirklich, denn die beiden sind sich bald einig, dass die gute Botschaft des Christentums nicht in der Therapie menschlichen Fehlverhaltens besteht. Das Evangelium ist mehr und etwas anderes als Moralismus …
In dieser Episode sprechen Manu und Stephan über Gebete. Manu glaubt nicht mehr, dass beten immer sinnvoll ist. Für einmal ist da Stephan deutlich weniger skeptisch. Aber gibt es nicht Sachen, für die man wirklich nicht ernsthaft beten kann: Den Sieg einer Fussballmannschaft oder für gutes Wetter? Was denkst du dazu?
Die Bibel ist voller Wunder und viele Menschen berichten auch heute noch, dass sie Wunderbares erlebt haben: Heilung von Krankheit, Bewahrung vor Unfällen oder Stimmen, die Menschen auf Gefahren oder Chancen aufmerksam machen. Aber stimmt das wirklich? Passieren solche Dinge, weil Gott etwas tut? Oder sind das «nur» menschliche Interpretationen? Für Stephan gibt es Wunder nur im Glauben: Menschen finden Dinge wunderbar, als Geschenk Gottes, weil sie glauben. Aber man glaubt nicht, weil sich Gott in Wundern zeigt. Manu ist da etwas weniger skeptisch … Alle zwei Wochen unterhalten sich Manu & Stephan über einen Glaubensinhalt, den einer von beiden nicht mehr teilt.
Manu und Stephan haben eure Facebook-, Instagram-, Twitter- und E-Mail-Kommentare gelesen und gehen in diesem Talk darauf ein. Warum Jesus nicht Gott und trotzdem ganz wichtig ist, warum wir über das Leben Jesu nicht alles wissen können – aber alles was zählt. Wir freuen uns auf eure Kommentare. Seid friedlich, Jesus war es (manchmal) auch.