Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

William Paul Young: Die Hütte

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Für heute haben wir uns kein eigentliches Sachbuch, sondern eine Erzählung vorgenommen. Es ist eine Geschichte, die vor gut zehn Jahren um die ganze Welt ging und nicht nur über 20 Millionen Leser*innen begeisterte, sondern in hochkarätiger Besetzung auch als Hollywood-Film umgesetzt wurde.
Sie erzählt von einem Familienvater namens Mack, der seine Tochter verloren hat und erst aus seiner Verbitterung herausfindet, als ihm Gott in einer abgelegenen Waldhütte begegnet. In ausgedehnten Gesprächen mit den drei Figuren, welche für die Personen der Dreieinigkeit stehen, wird das Bild eines liebenden Gottes enthüllt, der mit unserem Leid mitfühlt und den Schmerz unseres Lebens heilen kann.
Manuel und Stephan unterhalten sich über die Stärken des Buches, über das, was sie daran berührt oder auch stört – und über den Wandel unserer Zeit, der ein solches Buch zum Bestseller machen konnte…

C.S. Lewis: Mere Christianity («Pardon, ich bin Christ»)

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Ok, heute geht's um einen absoluten Klassiker der christlichen Literatur, aus der Feder des britischen Denkers C.S. Lewis. Selber kein Theologe, sondern Professor für Literaturwissenschaft, hat Lewis mit «Mere Christianity» eine Verteidigung des christlichen Glaubens geschrieben, die viele Millionen Mal verkauft und in 36 Sprachen übersetzt wurde.
Stephan und Manuel unterhalten sich über die Plausibilität der Argumente, die Lewis für den Glauben an den christlichen Gott vorbringt, über das berühmte Trilemma «Lord, Liar or Lunatic» (Herr, Halunke oder Hirnrissiger) und über die poetische Kraft seiner Sprache. Und sie fragen sich, ob das Buch in den letzten 70 Jahren gut gealtert ist – oder ob es heute nur noch nostalgischen Wert hat…

Eckhart Tolle: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart

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Heute geht's um das bekannteste Buch des modernen Weisheitslehrers Eckhart Tolle.
Das Gespräch findet allerdings unter sehr unterschiedlichen Voraussetzungen statt: Stephan ist das Buch in den vergangenen Jahren sehr wichtig geworden, während Manuel bis vor wenigen Wochen weder vom Titel noch vom Verfasser je etwas gehört hat. Mit dem esoterischen Jargon kann er wenig anfangen, und auch sonst hat er einige kritische Anfragen an Tolles Spiritualität der Selbstfindung. Stephan liest ihn wesentlich wohlwollender und sieht zahlreiche Parallelen zur christlichen Tradition – sogar mit seinem Christusverständnis kann er erstaunlich viel anfangen… Ein spannendes und spannungsvolles Gespräch, das auch jenen zu empfehlen ist, die das Buch nicht kennen.

Johannes Hartl: Eden Culture

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In unserer neuen Staffel – Bücher mit Impact – unterhalten wir uns über Bücher zu den Themen Religion, Spiritualität und christlicher Glaube, die eine grosse Reichweite erreicht haben und viele Menschen prägen.
In der ersten Folge besprechen wir Johannes Hartls «Eden Culture», das eigentlich zu aktuell ist, um diesen Status schon behaupten zu können. Das Buch ist aber kaum zu übersehen: Es rangiert in der Spiegel Bestseller-Liste und liegt in vielen Buchläden prominent auf. Sogar in der «ZEIT» wurde es besprochen.
Bietet das Buch zeitgemässe Orientierung für Christinnen und Säkulare in unserer Gegenwart? Oder ist es ein hoffnungslos retourgewandtes Projekt, das sich aufgeschlossen gibt?
Wir freuen uns auf eure Leseerfahrungen und Einschätzungen!

Auf ein Neues… (Staffelschluss)

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Mit dieser Folge beenden Manuel und Stephan das «Ausgeglaubt»-Jahr 2021.
Sie werden dabei ganz persönlich – indem sie folgende drei Fragen für sich beantworten und gemeinsam diskutieren:

– Was sehe ich anders als vor einem Jahr?
– Was hat mich inspiriert?
– Ein grosses Fragezeichen?

Die gedankliche Reise führt sie vom düsteren Menschenbild der reformatorischen Theologie über den Himmel bis zur grossen Frage nach der Zukunft der Kirche.
Was eigentlich als kurze, knackige Schlussepisode geplant war, wächst sich hier zu einem ebenso langen wie leidenschaftlichen Gespräch aus…

Stephans Bekenntnis…

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Zum Schluss unserer aktuellen Staffel von «Ausgeglaubt» formulieren wir unser ganz persönliches Glaubensbekenntnis – und jetzt ist Stephan an der Reihe!
Manuel spricht mit ihm über den eigenwilligen Einstieg seines Textes, und dann auch über die Idee, dass Gott Platz macht, damit seine Schöpfung entstehen kann. Spannend wird auch die Diskussion über die Frage, ob es wirklich etwas gibt, was eine Schwimmübung im Rhein von einer kirchlichen Taufe unterscheidet, oder warum das Leiden und der Tod von Jesus es nicht in Stephans Bekenntnis geschafft hat…
Viel Spass mit dieser persönlichen Folge von «Ausgeglaubt»!

Manuels Bekenntnis…

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Heute wird's persönlich. Manuel wagt den Aufschlag – und formuliert sein eigenes, selbstgestricktes Glaubensbekenntnis. Mit Stephan kommt er dann über den Gott ins Gespräch, der Liebe ist, der irgendwie aus drei Personen besteht – und der mal wiederkommen wird. Nicht, um die Geschichte zu beenden, sondern um eine neue Geschichte anzufangen…

Das Glaubensbekenntnis (Teil 2)

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So, heute sind wir durchgekommen! Der zweite Teil des Credos steht. Wir haben dabei natürlich auch über das Jüngste Gericht gesprochen... Und über den Heiligen Geist, die Trinität und die Kirche. Das Glaubensbekenntnis gibt wirklich viel Stoff zum nachdenken.
Aber welchen Status hat so ein Glaubensbekenntnis eigentlich? Ist es eine Aufgabe an die Kirche oder mehr eine Stichwortgeberin für die eigene Auseinandersetzung mit Glaubensfragen?
In den nächsten Folgen wollen wir über das sprechen, was wir selbst glauben. Und wir hoffen, dass ihr uns dazu viele Anregungen und Ideen aus eurem eigenen Zweifeln und Glauben zuschickt!

Zugabe: Das Glaubensbekenntnis (Teil 1)

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Der Gang durch die mächtigsten Texte der Bibel wurde mit der letzten Folge über das Buch der Offenbarung geendet. In dieser Zusatzfolge nehmen sich Stephan und Manuel das sog. «Apostolische Glaubensbekenntnis» vor. Es ist das berühmteste und verbreitetste Bekenntnis des christlichen Glaubens – und es versucht letztlich, die Botschaft der Bibel in einigen Sätzen zu verdichten. Die Reformierten Kirchen in der Schweiz haben eine spannungsvolle Geschichte mit dem Apostolikum – sie verstehen sich seit den Bekenntnisstreitigkeiten im 19. Jahrhundert als «bekenntnisfrei». Manuel und Stephan diskutieren über die Bedeutung des Bekenntnisses für ihren Glauben, über das, was sie stark finden und das, was ihnen dort fehlt… Natürlich schaffen sie es nicht durch das ganze Bekenntnis durch, so dass ihr euch auf einen weiteren Teil freuen dürft…;-)

Offenbarung

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Heute schliessen wir unsere Reihe zu den grössten, wirkmächtigsten Texten der Bibel ab – mit dem Buch der Offenbarung! Dieser apokalyptische Text strotzt nur so von blutrünstigen Bildern und bedeutungsschwangeren Symbolen, und er gibt seinen Lesern seit jeher Rätsel auf. Während Stephan das Buch bis zu seinem Theologiestudium gemieden hat, bekam Manuel in seiner Kindheit eher eine Überdosis davon.
Die beiden sprechen über Endzeitvisionen und Zukunftshoffnungen, über die Bedeutung der Zahl 666, über Allversöhnung und das Fegefeuer, über Gorbatschows Muttermal, über die Entrückung und den Himmel…: Ihr Lieben, in dieser Folge kriegt ihr die volle Dröhnung!
Ein grandioses Finale unserer Auseinandersetzung mit biblischen Texten… mit einer Ankündigung dessen, was bei «Ausgeglaubt» noch auf euch wartet!

Über diesen Podcast

Was heisst das eigentlich, Christ zu sein? Woran glauben Christen und was können sie getrost aufgeben? Logisch, dass sich Manuel Schmid & Stephan Jütte dabei nicht immer einig sind. Aber sie versuchen in diesem Podcast zusammen herauszufinden, was für sie wirklich zählt und was ihnen eher im Weg steht. Und klar: Beide wissen es auch nicht wirklich. Aber vielleicht regt es dich an zum Mitdenken. Oder es regt dich auf und du magst mit ihnen streiten. Oder du schreibst ihnen einfach mal, was du nicht mehr glauben kannst oder musst oder willst.

von und mit Stephan Jütte & Manuel Schmid

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